Mittwoch, 11. Oktober 2017

William Basil Wilberforce

William Basil Wilberforce (1850–1913)


Das Leben von William Basil Wilberforce, Bergwerkbesitzer und beinahe Eisenbahnpionier, vor seinem Erscheinen im Sarntal und nach seinem Verschwinden von dort zu rekonstruieren, ist nicht leicht. – So steht’s im Buch des Sarner Geschichtsvereins über die Sarner Straße: Die Sarner Straße in Geschichten und Bildern von Karl Georg Kröss, Herausgeber

Link hioerher:
https://sarnerblog.blogspot.com/2017/10/william-basil-wilberforce.html

Freitag, 28. Juli 2017

Maria Gruber


Maria Gruber Heiss wurde am 16. Jänner 1921 im Sarntal geboren. Sie starb 94-jährig am 4. Mai 2015, freilich nicht 1915, da hat sich das Sarnerblatt vertan. Freundlicherweise lässt uns das Sarnerblatt den Nachruf hier für den Geschichtsverein wiedergeben.  
Aus dem Sarnerblatt 29 vom 19.7.2017, Seite 5:
Die Eltern

   Maria Gruber wurde am 16. Jän­ner 1921 als Tochter des Alois Gruber (Mittelberg-Luis, 1887 – 1967) und der Maria Hofer (Premstall-Moidl, 1884 – 1972) im Sarntal geboren und wuchs am elterlichen Rohrerangerhof in Putzen auf, wo sie einziges Kind blieb. Maria war eine strebsame Schü­lerin, beliebt bei ihren Mitschü­lerinnen und Mitschülern sowie begabt im Rechnen, im Lesen, im Schreiben und in der italieni­schen Sprache, vor allem aber malte sie leidenschaftlich wun­derschöne Bilder. 
   Nach Abschluss der Schule lern­te sie bei ihrer Patin Anna Hofer, der Prem­stall-Nanne, die Kunst der Schneiderei, was später zur Fol­ge hatte, dass sie die Gwandlen für ihre Kinder selbst anfertigen konnte. 
   Maria hat sich immer ein Ge­schwist­er­chen gewünscht, doch wurde ihr dieser Wunsch nicht erfüllt. Aber im Jahr 1941 kam dann die sechsjährige Klara Ho­fer vom Oberhillerhof als Zieh­kind auf den Hof, und damit wurde auch Maria glücklich ge­macht. 
Nachdem Faschismus, Option und Zweiter Weltkrieg vorbei waren, vermählte sich Maria 1949 mit Josef Heiss (Mitt­nackerer Sepp, 1919 – 1979). Gott hat die Ehe mit sechs Kindern gesegnet: Marianna (Jg 1950), Josefmaria (Jg 1951), Christoph (Jg 1952), Elisabeth (Jg 1954), Maria (Jg 1957) und Monika (Jg 1959). 
Die Hochzeitsreise ging nach Rom
   Marias Alltag war mehr als nur ausgefüllt. Sie hat ihre Kinder großgezogen, acht und mehr Kühe versorgt und mit der Hand gemolken und auch viel Arbeit auf Wiesen und Äckern verrichtet. Zudem war sie eine ausge­zeichnete und eifrige Köchin. Damit aber noch nicht genug. Gern hat sie für Freunde oder Nachbarsleute Botengänge in Bozen erledigt oder sich ihrer Probleme angenommen und bei den zuständigen Ämtern oder auch bei Rechtsanwälten vorge­sprochen, wobei ihr ihre guten Italienischkenntnisse von großer Hilfe waren. 
Maria, rechts im Bild, mit ihrer Freundin Lies vom Wiesbauerhof und Johann Heiss,
den späteren Mittnackerer-Leuten

Am Wegkreuz auf der Stierbachsäge
   Wohl nahm Maria an Jahren zu, aber in ihrem Wesen und in ih­rem Tatendrang blieb sie jung. In fortgeschrittenem Alter baute sie Stall und Stadel für ihr Vieh, das ihr zeitlebens viel Freude bereitet hat. Und ins Dorf, zur Kirche oder zum Ein­kaufen fuhr sie mit ihrem Fahrrad. Häufig suchte und fand sie Gesellschaft und Gemein­schaft, ab und zu auch beim Kar­tenspiel. Sie ging nicht un­gern auf Reisen, so kam sie un­ter anderem wieder nach Rom und etliche Male zum Wall­fahrtsort „Padre Pio“. Gern be­suchte sie auch ihre verheirate­ten Töchter in Meran, Neumarkt oder Pordenone.
Maria (in weiß) mit ihrer Ziehschwester
Klara (der Frau von Josef Gramm)
im Obstgarten ihrer Tochter Marianne
in Pordenone

   Irgendwann wurde ihr die Arbeit in der Landwirtschaft doch zu schwer, weshalb sie in eine Wohnung im Dorf umsiedelte, um näher bei der Kirche und bei den Leuten zu sein. Ihren allerletzten Lebensabschnitt ver­brachte sie im Sarner Pflege­heim, wo sie ausgezeichnete Un­terkunft und Pflege sowie viel wertvolle Gemeinschaft erleben durfte. Ihre letzte und größte Reise, jene zurück zu ihrem Schöpfer, trat sie 2015 an, nachdem sie sich in der Gemeinschaft ih­rer Lieben verabschiedet hatte ... 


                   
               ––– · –––

Link hierher:
https://sarnerblog.blogspot.com/2017/07/maria-gruber.html

Donnerstag, 4. Mai 2017

Die Tunneleröffnung im Sarnerblatt

Der Sarner Geschichtsverein freut sich über die ausführliche Berichterstattung im Sarnerblatt über den Verein, die Straße, Buch, Broschüre und Kalender. Danke!  
   Das Buch übrigens fand reißend Absatz und ist inzwischen schon ein Sammlerstück.
   Weitere Berichte finden Sie auf www.Sarner-Geschichtsverein.Org/Strasse und dort dann mit Klick auf Buchbesprechungen und weitere Artikel zur Straße hier: http://www.sarner-geschichtsverein.org/Strasse/Besprechungen.













Zu lesen, zu schauen und zu hören gibt’s also genug, und hier mit freundlicher Genehmigung der ganze Sarnerblatt-Artikel vom
12. April:

 www.Sarner-Geschichtsverein.Org/Sarner_Blatt_Sarnerstr.pdf
 

Mittwoch, 15. März 2017

Versammlung am 14.3.2017

Am Dienstag, 14. März fand die heurige Mitgliedervollversammlung statt. Dreißig Mitglieder waren gekommen, gute Stimmung, ermutigende Anregungen – etwa das Buch über die Sarnerstraße neu aufzulegen! 
   Außerdem soll wieder es eine Menge zu tun geben:

Die vorgetragenen »Folien«, etwas gekürzt, finden Sie hier.

Link hierher zum Weitergeben:
http://sarnerblog.blogspot.com/2017/03/versammlung-am-1432017.html

Montag, 13. März 2017

Ein »Blog übers Rohrerhaus«

Schön zu lesen:
https://teilzeitreisender.de/suedtiroler-tradition/

––––––––––––––––––––––––––––––––––– Und …
Antiquarisch ca. € 90, etwa hier
schwer zu lesen, jedenfalls für die, die sich mit Fraktur schwertun: 
   »Das Liebesleben des deutschen Volkes«, 1914—1922, das auch das Sarntal umfasst, aus Georg Buschan: »Die Sitten der Völker«, Vierter Band: Deutschland. Das Buch scheint mir allerdings stark von seiner Zeit geprägt zu sein, Vorsicht. – Auf welcher Seite trägt einer nun den Ehering, hatte ich mich gefragt? 
   Bei den »Sitten der Völker« fehlt oft gerade der Band 4, auch hier im Online-Internetarchiv.

Freitag, 10. März 2017

Die Geschichtsverein-Website

Liebe Leut’!
   Die »Site« oder »Homepage« des Geschichtsvereins – das ist die Gesamtheit aller Inhalte, die man unter einer Internetadresse wie »Sarner-Geschichtsverein.Org« zu sehen bekommt – hat mich schon lang gewurmt. Keine Kritik – aber es hat halt keiner Zeit, daran herumzudoktern. Dass so etwas außerdem relativ kompliziert ist, kommt erschwerdend dazu. Also sah Sarner-Geschichtsverein.Org (ob groß- oder kleingeschrieben ist egal) die ganze Zeit so aus:
Schöne, alte Homepage … Hier noch zu sehen


Das war ja sehr schön und gut. Wenn man weiterklickte, so fehlten leider oft Inhalte. Das mögen die Leser nicht.
Franz Marc (1880—1916),
Getreidegarben, 1907,
Kunstmuseum Universität Iowa
   Also hab’ ich die Site radikal um­ge­baut und nur das Erinnerungsbild an Sarnthein genommen, mit den Ge­trei­de­gar­ben und »Mandern« – oder wie wurden die genannt, die Hocken? – als Erinnerung. 
   Danke für das Bild! Wie das jetzt aussieht, erfahrt ihr durch Aufrufen von www.Sarner-Geschichtsverein.Org, bittesehr. Unten ist’s auch zu sehen.
   Von dort geht es weiter zu diesem Blog hier. Der ist ganz einfach zu bedienen; alles kann wieder geändert, korrigiert, kommentiert werden. Und wenn keiner was schreibt – bleibt das trotzdem stehen.
   Facebook hab’ ich nicht genommen. Da sehen nur Mitglieder die ganze Seite ohne fortwährende Aufrufe, Mitglied zu werden. Man soll »liken« was man sieht, ist dann ein Freund, ist verbunden und so weiter. Das ist mir peinlich.
   Hier beim Blog kann man sich auch anmelden, rechte Spalte, und bekommt dann eine E-Mail-Nachricht, wenn’s was Neues gibt. Wer angemeldet ist, bleibt dem Bloggenden (jetzt mir hier) diskret verborgen. Ich sehe allerdings die Abrufzahlen. So wurden meine »Alten Zeiten« mit dem Hinweis auf »Das Bauernjahr im Sarntal« von 1926 seit Jänner 2014 über 250 Mal abgerufen – was einem auch nicht viel sagt. Reagiert hat keiner.
   Eine Bitte hätte ich. Bevor ich hier lauter Schmarren schreib’, weit weg vom geliebten Sarntal, schicket mir doch eure Geschichten. Am liebsten sind mir alte Geschichten, wie’s früher so war, wie man dies und das gemacht und gesagt hat. Dazu vielleicht ein Bild oder mehrere. Auch ganze Alben kann ich »einstellen«. Dazu schickt man mir einfach eine E-Mail, an den Fritz@Sarner-Geschichtsverein.Org oder direkt. Ich passe das wenn nötig etwas an, und ab geht der Blog-Eintrag (»Post«). Mehr dazu im ersten, untersten Blog, hier.
   Das war’s. Lasst mich nicht hängen, und den guten Karl auch nicht, der sich so um den Verein bemüht! Lehrerinnen, lasst die Kinder ausschwärmen und Geschichten sammeln, fragt Vater und Mutter oder die Oma, wie’s früher war. Das macht dann Geschichte. Und Geschichten machen den Geschichtsverein. 

Link zu diesem Blogeintrag, weitergeben!
http://sarnerblog.blogspot.com/2017/03/die-geschichtsverein-website.html

Kritik und Vorschläge bitte.